Grabgestecke

Unter Anleitung kann man lernen, selbst Grabgestecke zu binden. Bitte bringen Sie das Material selbst mit.

Der letzte Sonntag vor Beginn der Adventszeit dient dazu, der Verstorbenen liebevoll zu gedenken. Dazu werden die Gräber mit viel Liebe zum Detail geschmückt. Der Friedhof verwandelt sich in ein Lichtermeer, das den prächtigen Grabschmuck dezent illuminiert. Oft entscheiden sich Angehörige, als Teil aktiver Trauerarbeit, Grabgestecke selber zu machen. Tatsächlich kann es zudem noch Freude machen, ein Grabgesteck selber herzustellen. Außerdem ist es kostengünstig und erfordert noch nicht einmal viele Materialien.

Für ein Grabgesteck braucht man einige wenige Materialien, die man meistens zuhause hat und aus dem eigenen Garten oder bei einer kleinen Wanderung selbst gesammelt werden können:

• Steckschaum:
Er bietet die Basis. Es ist eine leichte und weiche Masse und lässt sich bequem zuschneiden.

• Messer:
Um den Steckschaum zuzuschneiden, eignet sich ein Messer mit einer langen geraden Klinge.

• Zweige:
Am besten sind möglichst dicht bewachsenen Spitzen von Tannen- oder Fichtenzweigen.

• Draht:
Blumendraht reicht aus, um ein Grabgestecks herzustellen und kostet nicht viel.

• Zange:
Um den Draht zu durchtrennen hilft eine Kneif- oder Kombizange.

• Deko-Material:
Tannenzapfen, Trockenblumen, Farne, Baumpilze, aber auch Holzfiguren oder -kugeln halten sich in dieser nasskalten Zeit besonders lange.

Bei der Gestaltung ist Fingerspitzengefühl gefragt. Dazu werden Sie sachkundig beraten.

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